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Die europäischen Big Five

Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn – die afrikanischen Big Five sind weltweit nicht nur bei Safari-Fans bekannt. Zudem widmet sich auch die Numismatik immer wieder der außergewöhnlichen Tierwelt Afrikas. So gibt die South African Mint beispielsweise im Jahr 2021 Münzen der „Big Five Series“ heraus. Die erste Münze der Serie zeigt den Elefanten. Anschließend kommen in dieser Reihenfolge: Löwe, Nashorn, Leopard und Büffel. Alle Münzen lassen sich in Gold-, Silber- oder Platinausführung erwerben. Sie sind zudem limitiert und dadurch besonders wertvoll.

Doch auch in Europa gibt es eine Vielzahl an beeindruckenden Tieren. Im Jahr 2014 wurden daher in der flämischen Fernsehshow „The Big 5 of Europe“ der International Union Conservation Nature (ICUN) die wichtigsten Tiere Europas verkündet. Es handelt sich um den Braunbären, den Luchs (sowohl den eurasischen als auch den iberischen), den Vielfraß, den Wisent und den Wolf. Mit Ausnahme des Wisents präsentieren diese Tiere eben-falls die großen Raubtiere des europäischen Kontinents.

Die European Big Five wurden aus einer Liste von 15 verschiedenen Tierarten ausgewählt. Hierbei bewertete man die Tiere anhand von vier Kategorien: ihrem Aussehen und Verhalten, ihrer Seltenheit sowie den Emotionen, die sie auslösen. Die ausgewählten Tiere werden besonders geschützt und wieder angesiedelt, um Europa wieder „wilder“ zu machen. Und auch die Numismatik leistet ihren Beitrag dabei, auf die Tiere aufmerksam zu machen. So werden 2021 Münzen mit den Big Five herausgegeben. Den Anfang macht der Luchs im Januar.

So steht es um die beeindruckendsten Tiere Europas

Der Braunbär

Ehemals fast in ganz Europa verbreitet, finden sich die europäischen Braunbären heute meist nur noch in kleinen Populationen in einzelnen Ländern wieder. Zum Glück ist der Schutz dieser besonderen Tiere mittlerweile vielen Menschen wichtig geworden, und die Anzahl der Tiere nimmt langsam wieder zu. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Während die Zahl der Braunbären in den Alpen auf lediglich 15 bis 30 Stück geschätzt wird, beträgt sie beispielsweise in Rumänien bereits circa 6.600. Um die Populationen in ganz Europa wieder zu vergrößern, benötigt es weitere Schutzmaßnahmen und Zuchtprogramme.

Der Luchs

Auch um den Luchs stand es lange Zeit nicht besser. Sowohl die eurasischen als auch die iberischen Luchse galten lange Zeit als nahezu ausgestorben in Mitteleuropa. Grund hierfür waren jahrzehntelange Verfolgungen. Dank den in den 1970er Jahren gestarteten Wiederansiedlungsbemühungen und Zuchtprogrammen ist die Zahl der Tiere jedoch wieder deutlich angestiegen. Stark gefährdet sind sie allerdings immer noch. Daher schafft man es nur mit sehr viel Glück, die Tiere in der Wildnis zu entdecken. Während der eurasische Luchs vor allem im Velebit-Gebirge in Kroatien sowie in Slowenien zu finden ist, befinden sich die Gebiete des iberischen Luchses in Portugal und Spanien.

Der Vielfraß

Weitaus unbekannter, aber nicht weniger schützenswert ist der Vielfraß. Das auch als Bärenmarder oder Gierschlund bezeichnete Tier war ursprünglich in den skandinavischen Ländern und Ost- sowie Mitteleuropa weit verbreitet. Die jahrelange Jagd auf die Tiere hat zur Folge, dass sie in Mitteleuropa bereits vollständig ausgestorben sind. In Finnland, Nordschweden und Norwegen finden sich aktuell noch kleine Populationen, die streng geschützt werden.

Der Wisent

Und auch der Wisent (Europäischer Bison) wäre ohne Schutzmaßnahmen und Wiederansiedlungsprogramme heute kein Teil der außergewöhnlichen Artenvielfalt in Europa mehr. Im Jahr 1927 erschoss man den letzten freilebenden Wisent im Kaukasus. Die jetzigen Bison-Populationen haben ihren Ursprung daher in Zoos sowie anderen Tiergehegen und werden nach und nach teilweise ausgewildert. Ein Großteil der Tiere lebt in Osteuropa, aber auch in Deutschland findet man den europäischen Bison seit 2013 wieder in freier Wildbahn.

Der Wolf

Der Wolf zählt wohl zu den bekanntesten Raubtieren Europas und findet sich in jahrhundertealten Geschichten und Mythen wieder. Doch bereits im 15. Jahrhundert wurde er von Menschen gejagt und galt im 19. Jahrhundert in großen Teilen Europas als nahezu ausgestorben. Seit den 1980er Jahren stehen die beeindruckenden Tiere in vielen Ländern unter Artenschutz, wodurch sich die Populationen wieder erholen und vergrößern konnten. So gelten sie beispielsweise in den nordosteuropäischen Ländern wie Estland, Lettland oder Litauen nicht mehr als gefährdet. In Deutschland, Frankreich und Italien ist der Tierbestand allerdings immer noch zu gering, und in Spanien ist der Wolf auch heute noch vom Aussterben bedroht.

Wie die afrikanischen Big Five stehen die europäischen Big Five für außergewöhnliche Tiere, denen besonderer Schutz und Respekt gebührt. Mithilfe von geeigneten Maßnahmen wie beispielsweise Auswilderungsprogrammen, Artenschutzgesetzen oder Zuchtprogrammen ist es möglich, dass diese einzigartigen Tiere auch noch viele weitere Jahre Teil von Europas Wildnis sind.

Im Jahr 2021 können Sie jedoch nicht nur Münzen mit dem Abbild der afrikanischen Big Five erwerben. Bei EuroMint startet ebenfalls eine Big Five-Serie – hier jedoch mit den beeindruckendsten europäischen Tieren. Freu-en Sie sich auf einzigartige Münzen, welche die außergewöhnliche Tierwelt Europas angemessen würdigen.

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