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Martin Luther in der Numismatik

Martin Luther wurde am 18. Februar 1483 in Eisleben im heutigen Sachsen-Anhalt geboren. Ursprünglich Jura-Student, trat er aufgrund eines Versprechens in Todesangst im Jahr 1505 ins Kloster ein und wurde Augustinermönch. Seitdem beschäftige er sich genauer mit der heiligen Schrift und kritisierte verschiedene Ansichten. Seine wohl bekannteste Kritik richtete sich an den Ablasshandel, der zu dieser Zeit in Deutschland durch die Kirche betrieben wurde. Als Ablasshandel bezeichnet man den Verkauf von Ablassbriefen, welche den Kaufen-den die Zeit im Fegefeuer, die sie eigentlich aufgrund von zu Lebzeiten getaner Sünden dort verbringen müssten, erlassen sollte. Am 31. Oktober 1517 soll Luther seine berühmten 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg geschlagen haben, um dieser Praxis zu widersprechen. Dieses Datum gilt als Beginn der Reformation, welche letztendlich die Entstehung der evangelischen Kirche zur Folge hatte.

Am 17. April 1521 bekam Luther die Möglichkeit, seine Ansichten vor Kaiser Karl V. und dem Reichstag von Worms zu verteidigen und diese zu widerrufen. Er lehnte ab, und am 26. Mai 2021 wurde das Wormser Edikt beschlossen. Es verbot im gesamten Reich, Luthers Schriften zu lesen, zu verbreiten oder ihn anderweitig zu unterstützen. Dennoch verbreiteten sich seine Schriften weiter. Am 18. Februar 1546 starb Luther eines natürlichen Todes.

Der Thesenanschlag und seine Schriften sind von weltgeschichtlicher Bedeutung. So ist es nicht verwunderlich, dass der Reformator auch in der Numismatik eine wichtige Rolle spielt. Besonders im Jahr 2017 war die Reformation aufgrund ihres 500-jährigen Jubiläums ein zentrales Thema.

Auswahl besonderer Münzen

Eine besondere Gedenkmünze ist die 50-Euro-Münze aus Feingold, welche am 24. Mai 2017 ausgegeben wur-de. Sie zeigt auf der Vorderseite die klassische Lutherrose mit Ring, Blüte, Herz und Kreuz. Sie ist einerseits ein Symbol der Reformation und hatte andererseits auch für Luther selbst eine große Bedeutung. Er sah in ihr das Markenzeichen seines persönlichen theologischen Weltbildes. Umrandet wird die Rose von dem Schriftzug „L-U-T-H-E-R-R-O-S-E“. Auf der Rückseite ist der stilisierte Bundesadler mit den zwölf Europasternen zu sehen. Auf dem abgesetzten Rand befinden sich zudem der Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, der Nennwert und das Ausgabejahr. Es handelt sich um die erste 50-Euro-Goldmünze der BRD.

Mit der 100-Euro-Gedenkmünze aus Feingold vom 2. Oktober 2017 wurde zudem den Luthergedenkstätten gedacht. Die Vorderseite der Münze wurde von dem Berliner Künstler Bastian Prillwitz entwickelt. Sie zeigt die sechs UNESCO-Welterbestätten der Reformationsbewegung als einen zusammenhängenden Gebäudekomplex. Zudem ist ein geschwungener Weg mit einer Menschengruppe zu sehen. Umrandet wird das Motiv ober-halb von dem Schriftzug „LUTHERGEDENKSTÄTTEN EISLEBEN UND WITTENBERG“ und unterhalb von „UNE-SCO WELTERBE“. Die Rückseite ähnelt der Rückseite der 50-Euro-Münze sehr und zeigt ebenfalls den stilisier-ten Bundesadler mit den zwölf Europasternen.

Weiterhin erinnert auch die am 31. Oktober 2017 ausgegebene 20-Euro-Gedenkmünze aus Feinsilber an die Reformation und an Luther. Auf der Vorderseite ist ein Porträt von Martin Luther nach einem Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren zu sehen. Rechts daneben befinden sich Ausschnitte seiner Thesen in lateinischer Schrift. Sie bedecken zur Hälfte sein Gesicht. Dies soll symbolisieren, dass Luther sich nach der Veröffentlichung der Thesen vor der Bevölkerung verstecken musste. Am linken Rand ist zudem der Schriftzug „500 JAH-RE REFORMATION“ zu lesen. Entwickelt wurde das Motiv von dem Nürnberger Künstler Patrick Niesel. Auch hier zeigt die Rückseite wieder den stilisierten Bundesadler mit den zwölf Europasternen. Auf den Münzrand wurde außerdem der Schriftzug „HIER STEHE ICH, ICH KANN NICHT ANDERS“ eingraviert.

Anlässlich seines 475. Todestages wurde im Jahr 2021 ebenfalls eine Gedenkmünze ausgegeben. Auf der Vorderseite ist ein Seitenportrait von Luther zu sehen. Darunter befindet sich die Gravur „MARTIN LUTHER“ und darunter „1483–1546“. Die Rückseite zeigt die Lutherrose. Zu erwerben ist die Münze in Feingold, Feinsilber und in individuellem Hochrelief. Die Hochrelief-Ausgabe ist etwas ganz Besonderes, da hier durch die hervor-gehobenen Formen und Konturen ein dreidimensionaler Anblick erzeugt wird.

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