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350. Geburtstag August der Starke

August der Starke liebte Münzen und Medaillen aus Gold und Silber

Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen, der ab 1697 auch zeitgleich August II. König von Polen wurde, prägte wie wohl kein zweiter den Ruf der Residenzstadt Dresdens als barocke Metropole. Unter seiner Regierung konnte sich einst eine rege Bautätigkeit entfalten, zudem erlebte der Kurstaat einen bisher nie dagewesenen wirtschaftlichen Aufschwung sowie eine große kulturelle Blütezeit.

Er gilt wohl berechtigt noch immer als eine der schillerndsten Personen Sachsens und hat als August der Starke, bis in die heutige Zeit hinein, kaum etwas von seinem großen Glanz eingebüßt. Auch noch heute kann man sich an einigen Orten in Dresden von seiner damals oft zur Schau gestellten körperlicher Kraft überzeugen. So soll er zum Beispiel am 15. Februar 1711 ein Hufeisen mit den bloßen Händen zerbrochen haben. August der Starke mit seinem selbst erwählten Beinamen, von Gottes Gnaden, liebte Glanz und Pracht. Auch dem weiblichen Geschlecht soll er damals recht hold gewesen sein, denn es werden ihm 354 Kinder nachgesagt.

Münzen und Medaillen

In seine Regierungszeit fallen der ergiebige Silberabbau im Erzgebirge, die Erfindung des ersten europäischen Hartporzellans, dem „Weißen Gold“, durch Böttger und Tschirnhaus und die Gründung der ersten Porzellanmanufaktur auf der Albrechtsburg in Meißen. August der Starke liebte die Kunst und war zudem ein Freund von Münzen, Medaillen, Schmuck und schönen Gemälden. Ob Golddukaten oder Silbertaler, sämtliche Prägungen gehören heute zu den seltensten und beliebtesten Sammlerstücken überhaupt. Werden solche Stücke einmal in einer Auktion angeboten, dann erzielen sie immer wieder aufsehenerregende Preise. Als Kurfürst war August der Starke auch gleichzeitig oberster Münzherr seines Landes und konnte daher Sonderprägungen und Prunktaler nach Lust und Laune prägen lassen. Noch war das große „Berggeschrei“ nicht verklungen und der Silberabbau im Erzgebirge war noch immer ergiebig. Das weiße und kostbare Porzellan aus Meißen spülte ebenfalls reichlich Geld in die Staatskasse ein und war als Exportartikel in ganz Europa mehr als begehrt.

Geprägt wurden meist besondere Erinnerungs- oder Gedenktaler, wenn es am sächsischen Hofe etwas zu feiern gab. Und gefeiert wurde am Hofe August des Starken viel. „Ohne Gestank kein Silber, ohne Silber kein Reichtum, ohne Reichtum keine europäische Großmacht“, das schmetterte er sogar seinen teuersten Ehrengästen entgegen, wenn sie sich dann doch über den Gestank der Schmelzkessel, beim Besuch einer Silberhütte, beschwerten. August wusste es genau, denn lag erst einmal der silberne blanke Taler hervorragend gestaltet und mit viel Geschick ausgeprägt in der Hand, dachte keiner mehr an die Mühen für solch ein Gepräge.

Ein besonderes Gedenkstück ließ August der Starke zum Beispiel zur Geburt seines Sohnes den Kurprinzen Friedrich August im Jahre 1696, als Taler nach Leipziger Fuß, in Silber ausprägen. Diese Meisterleistung der damaligen barocken Stempelschneidekunst, besteht aus 25,91 Gramm Silber. Solch ein heute seltener Taler wird von Sammlern stets gesucht und wurde kürzlich in einer Auktion mit einem Schätzpreis von 7.500 EUR ausgerufen. Zugeschlagen wurde das Prachtstück dann, nach einem harten und langen Bietergefecht, schließlich für 24.000 EUR! Auch die Silbermedaille auf seinen Regierungsantritt 1694 gehört heute nebst weiteren Stücken, welche das Portrait von August den Starken zeigen, zu den gesuchten Münzraritäten.

Berühmte Bauwerke im Elbflorenz

Unter seiner Regierung entstanden bedeutende Baraockbauwerke wie das Residenzschloss Dresden, das Jagdschloss Moritzburg und Schloss Pillnitz mit seiner einzigartigen Parkanlage. Sie alle gelten als Beispiele eines typischen Dresdner Barocks. Neben französischen Einflüssen haben in dieser Zeitepoche vor allem italienische Vorbilder die Formensprache des Baustils der Residenzstadt Dresden mitgeprägt. So konnten während der 37-jährigen Regierungszeit Augusts des Starken, auch schon bereits bestehende Gebäude im Stil des Dresdner Barocks umgebaut oder auch vollendet werden.

Die berühmtesten Bauwerke aus dieser Zeit wurden nun aus Anlass seines 350. Geburtstages, in einer einzigartigen dreiteiligen Kollektion aus purem Gold oder Silber, für den Spezialsammler, zusammengestellt.

Vorderseiten

Alle drei Stücke zeigen auf der Vorderseite den großen Kurfürsten Friedrich August I. von Sachsen (August der Starke) in einer Portraitdarstellung kurz nach Antritt seiner Regierung. Durch das spezielles Prägeverfahren (Polierte Platte) kommen dabei alle wichtigen Details hervorragend zum Ausdruck. Die besondere Punzierung „EM 999“ auf den Stücken in Feinsilber bzw. „EM 999,9“ auf den Stücken in Feingold, steht für eine hohe Qualität und die Reinheit des Edelmetalls, welche durch „EuroMint“ noch zusätzlich garantiert wird.

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Rückseiten

 

Schloss Moritzburg

Bereits um 1703 entstanden unter Mitwirkung von August dem Starken, die Pläne für einen Umbau des Schlosses in ein barockes Jagd- und Lustschloss am Rande der Residenzstadt Dresden. Ab 1723 wurden dann die Umbaupläne unter der Leitung von Matthäus Daniel Pöppelmann verwirklicht. Es kam zu Änderungen am Schloss und zudem wurden neue Tiergehege sowie neue Teiche angelegt. Das Schloss Moritzburg gehört, wie auch das Schloss Pillnitz, zu den Hauptwerken des Dresdner Barocks.

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Schloss Pillnitz

August der Starke machte das schöne Schloss einst seiner Mätresse Gräfin von Cosel, als Beweis seiner großen Liebe, zum Geschenk. Aber bereits 1718 nahm er sich das Schloss durch Enteignung wieder zurück. Ab dem Jahre 1720 ließ August der Starke das Schloss Pillnitz an der Elbe im barocken Stil umbauen. Wiederum war der berühmte Baumeister M. D. Pöppelmann an den Plänen zum Umbau beteiligt. Um 1721 hatte man direkt am Elbufer das Wasserpalais in der Form von drei getrennten Pavillons fertiggestellt. Fast alle Gebäude vermitteln durch die Verwendung von ostasiatischen Elementen einen chinesischen Eindruck. Es war der besondere Wunsch von August dem Starken, das Schloss Pillnitz, asiatisch zu gestalten. Zudem entstand ein großer Schlosspark, welcher stets erweitert wurde.  

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Residenzschloss Dresden

Nach einem verehrenden Schlossbrand im Jahre 1701 hatte man beim Wiederaufbau zwischen 1717 und 1719 einige Innenräume bereits barock gestaltet. Zwischen 1723 und 1729 entstand im Westflügel vom Schloss ein prunkvoller Sammlungsbereich, welcher den Namen „Grünes Gewölbe“ bekam und bereits 1727 auf Befehl August des Starken erweitert werden musste. Das Dresdner Schloss galt als Stammsitz der albertinischen Linie des Hauses Wettin. Zudem gehört das Residenzschloss zu den ältesten Bauwerken der Stadt Dresden.

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Autor: Triebischtaler

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